Kunsthaus-Besuch

Auch 2025 zieht das Kunsthaus Zürich ein erfreuliches Fazit: Nach 314 geöffneten Museumstagen verzeichneten wir mit 539 953 Eintritten erneut eines der besucherstärksten Jahre der Museumsgeschichte. Publikumserfolge wie die Retrospektive Marina Abramović (118 903 Besuchende, davon 59 490 im Jahr 2025) und die konstant hohe Attraktivität der Sammlung (247 857 Besuche) zeigen die starke lokale Verankerung – bei zugleich wachsender internationaler Ausstrahlung.

Die Kunstvermittlung führte ein junges Publikum an Kunst heran: 516 Führungen und Workshops wurden von 10 463 Kindern und Jugendlichen aus Stadt und Kanton Zürich besucht und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Bildungsauftrag. In der Reihe «Kunst für alle» erweiterten zwei frei zugängliche Werke das Kunsterlebnis über die Ausstellungssäle hinaus: Das Wandbild von Jeffrey Gibson im öffentlich zugänglichen Foyer Haefner sorgt seit Juni 2025 für Aufmerksamkeit; die Rutschbahn der Skulptur «Zardoz» von Monster Chetwynd im Garten der Kunst wurde seit Herbst 2025 über 30 000 Mal genutzt – niederschwellige, spielerische Zugänge für Familien, Schulklassen, Jugendliche und Passantinnen und Passanten.

International nahm die Nachfrage weiter zu, besonders aus den USA, dem Mittleren Osten und Asien. Das zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit Zürich Tourismus: Die Einlösungen der Zürich Card stiegen von 4 881 (2024) auf 15 915 (2025).

Im Bereich «Art & Health» wurden bestehende Angebote ausgebaut, u. a. «Connect» sowie Formate für Menschen mit Demenz; im Jahr 2025 haben wir erstmals eine neue, sehr erfolgreiche Workshop-Reihe mit Monster Chetwynd in Kooperation mit dem Kinderspital Zürich ins Leben gerufen.

Eine grosse Besucherumfrage bestätigt uns unter anderem hohe Bekanntheit, frühe Erstbesuche und eine Zufriedenheit von 92 %. Besonders erfreulich: Über 40 % der unter 35-Jährigen haben das Kunsthaus bereits mindestens einmal besucht. Drei Viertel der Menschen waren vor ihrem 30. Geburtstag erstmals zu Gast. Kunsthaus-Mitglieder besuchen das Museum im Schnitt mindestens fünfmal pro Jahr – eine Mitgliedschaft lohnt demnach sehr. Für uns sind diese und weitere Erkenntnisse wichtig, um die Weiterentwicklung unseres Angebotes für das Publikum optimal weiterentwickeln zu können.

 


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